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Spielkarten

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Spielkarten kaufen: Die schönsten Decks der ganzen Welt – vereint bei Fiftytwo

Hauptsache es sind 52 Karten in Kreuz, Pik, Karo und Herz? Ein echter Spielkarten-Freund würde das niemals sagen. Wer Spielkarten kaufen will, weiß, wie viel Liebe und Geschichte in den kunstvoll gestalteten Decks steckt – und ist zurecht wählerisch, welche Karten er in seine Tasche steckt.

Was aber ist die Geschichte der Spielkarten? Wie werden sie heute produziert und welche Hersteller solltest du als Kartenliebhaber kennen? Wir geben dir einen Überblick.

Eine ganz kurze Geschichte der Spielkarten

Viele Zukunftstrends haben heute ihren Ursprung in Asien. Auch die Spielkarten begannen ihre Weltkarriere in Fernost. Die frühesten Nachweise von Kartenspielen fand man in China und Korea. Im 12. Jahrhundert wurden die Karten dort wohl nicht nur zum Spielen, sondern auch als Zahlungsmittel eingesetzt.

Wie sahen die historischen Spielkarten aus? Wer damals Spielkarten kaufen wollte, hielt nicht nach Karten aus fester Pappe, sondern nach faltbaren Papieren Ausschau. Das typische Kartonmaterial wurde erst später verwendet. Abgesehen von Material und Form, waren die Spielkarten unseren heutigen Decks schon ziemlich ähnlich: Es gab Karten in vier Farben. Pro Farbe aber nur neun Karten, sodass ein Spielkarten-Set aus 38 Karten bestand. Von China aus verbreiteten sich die Spielkarten langsam über den arabischen Raum und Ägypten bis nach Europa. Es dauert bis zum Ende des 14. Jahrhunderts, bis man in unseren Breitengraden Spielkarten in die Tischmitte warf.

Je nach Region entwickelten sich unterschiedliche Motive und Spiele. Wer sich im Mittelalter Spielkarten kaufen konnte, gehörte aber in jedem Fall zu den gut Betuchten. Denn die Karten wurden handbemalt. Einige Spielkartensets waren sogar mit Goldfarbe grundiert. Für die einfache Bevölkerung wurden Spielkarten erst mit der Verbreitung des Holzdrucks erschwinglich. Sie konnten damit in hohen Stückzahlen produziert werden und wurden zum Exportschlager. Ihr Erfolg? Hält bis heute an.

Wie Spielkarten produziert werden

Die Herstellung von Spielkarten hat mittlerweile nichts mehr mit aufwändiger Handarbeit zu tun. Heute werden Decks weitgehend in automatisierter Massenproduktion hergestellt.

Die Herstellung im Schnelldurchlauf: Zunächst werden riesige Papierbögen aufeinander geklebt, sodass sie eine dünne Pappe bilden. Mit Druckerplatten werden dann Kartenmotive und Rückseiten auf die Bögen gedruckt. Anschließend werden die Vorder- und Rückseiten mit einem transparenten Lack bestrichen, um sie resistenter gegen Beschädigungen zu machen. Im nächsten Schritt schneiden Maschinen die einzelnen Karten aus den Bögen. Schließlich stanzen sie noch die Ecken in die typisch runde Optik, ehe die Karten zu Sets sortiert werden. Die sortierten Stapel werden üblicherweise in Cellophan eingeschweißt und dann, in Pakete aus Pappe verpackt, an die Händler ausgeliefert.

Präzision hat bei der Herstellung oberste Priorität: Nur wenn jede Karte exakt die gleiche Form hat und die Rückseiten identisch sind, kann man schließlich sicher sein, dass später niemand an Abweichungen erkennen kann, um welche Karte es sich handelt.

Die größten Spielkarten-Hersteller

Wer sich für hochwertige Spielkarten interessiert, kommt heute an zwei Unternehmen nicht vorbei: Cartamundi und die United States Playing Card Company, kurz: USPCC. Sie dominieren die weltweite Produktion von Spielkarten.

Cartamundi Spielkarten

Die Wurzeln von Cartamundi gehen bis ins Jahr 1765 zurück, als die Firma im belgischen Turnhout gegründet wurde. Heute stellt sie in elf Fabriken auf vier Kontinenten Spielkarten her. Die Produkte von Cartamundi werden in mehr als 185 Ländern verkauft. Zu den bekanntesten Marken des Unternehmens gehört vor allem COPAG 310, die in Casinos weltweit im Einsatz sind. In den letzten Jahren ist Cartamundi auch als reiner Produzent immer präsenter geworden und zeigt mit der Entwicklung eigener Stocks und Finishes Innovations- und Wettbewerbsbereitschaft.

Hier geht es zu Spielkarten von Cartamundi

United States Playing Card Co. Spielkarten

Die USPCC wurde 1867 als Russell, Morgan & Co. gegründet. 18 Jahre später erhielt sie ihren heutigen Namen. Eine der beliebtesten Marken der Firma ist Bicycle. Die Karte werden seit 1885 herstellt und gelten heute als Klassiker unter Kartenliebhabern. Ähnlich bekannt sind Bee und Tally Ho. USPCC gehört seit Juni 2019 zu Cartamundi. Trotzdem agiert die USPCC weiterhin als eigenständiges Unternehmen. Cartamundi hat allerdings ein begrenztes Mitspracherecht bei kreativen Entscheidungen.

Hier geht es zu Spielkarten von der USPCC

Besondere Spielkarten kaufen

Obwohl Spielkarten heute industriell gefertigt werden, lassen kreative Designs damals wie heute Kartenliebhaberherzen höherschlagen. Seit einiger Zeit erfreuen sich von Künstlern oder Unternehmen gestaltete Spielkarten wachsender Beliebtheit. Meist ist die Produktion streng limitiert. Deshalb und wegen der hohen Qualität der Spielkarten sind die Decks sehr begehrt.

Wenn du dich für solche besonderen Spielkarten interessierst, wirst du sowohl im Sortiment von Cartamundi als auch bei der USPCC fündig. Besonders erwähnenswert für Designliebhaber sind die Marken Gemini und Theory11, aber auch Ellusionist und Fontaine.

Fazit: Darum sind Spielkarten so faszinierend

Willst du demnächst Spielkarten kaufen, nimm dir einen Moment Zeit, um durch die verschiedenen Marken und Designs zu stöbern. Trotz aller automatisierten Fertigung bleiben die 52 Karten kleine Kunstwerke mit langer Geschichte, in die jemand viel Liebe und Kreativität hineingesteckt hat.

Blauweiße Zurückhaltung oder goldene Opulenz: Wenn du deine Kartenkünste perfektionieren willst, wirst du viel Zeit mit deinen Decks verbringen. Überleg dir gut, auf welche Motive du schauen willst. Aber nicht nur deswegen ist die Designwahl wichtig. Motive und Marken sind auch eine Möglichkeit, dich als Persönlichkeit zu inszenieren, wenn du deine Kartenkunststücke präsentierst. Aber egal, wie dein Geschmack ist: Bisher hat noch jeder Kartenkünstler ein Deck gefunden, das er am liebsten nicht mehr aus der Hand legen möchte.

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